Klassische Astrologie

AstrologieDie klassische Astrologie geht auf die Aussagen der Astrologen der klassischen Antike zurück. Schon die Griechen schufen mit einem System mit zwölf Tierkreiszeichen, zwölf Häusern, den Aspekten und den klassischen sieben Gestirnen: Sonne, Mond, Venus, Merkur, Jupiter, Mars und Saturn die Grundlage, auf der noch heute die astrologische Deutung basiert. Aus der Stellung der Gestirne zueinander zu ganz bestimmten Zeitpunkten zieht die klassische Astrologie Schlüsse, die die Neigungen, Anfälligkeiten oder Ereignisse im Leben eines Menschen betreffen.


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Parallelverbindungen in der klassischen Astrologie

Die klassische Astrologie versteht unter Parallelverbindungen Verbindungen von Tierkreiszeichen, die durch eine Spiegelung einer Achse entstehen. Am wichtigsten ist hierbei die Parallelverbindung, die durch die Spiegelung der Achse 0° Löwe zu 0° Wassermann, da diese beiden Zeichen unter dem gleichen klassischen Herrscher stehen. Unter einem klassischen Herrscher versteht man in diesem Zusammenhang Sonne und Mond. Die Spiegelachse 0° Löwe / 0° Wassermann bildet die Grenzlinie zwischen den Domizilen von Sonne und Mond, also von Tag und Nacht.

Manilius und die klassische Astrologie

Manilius, ein im ersten Jahrhundert nach Christus in Rom lebender Astrologe, verfasste die “Astronomica” wohl zwischen dem Jahr 9 und dem Jahr 37 nach Christus. Er stellte fest, dass menschliche Beziehungen wie Liebe, Freundschaften, Abneigungen und Bündnisse sowie Lernen und Lehren durch die von andern Astrologen beachteten Verbindungen nicht zu erklären waren. So befasste er sich mit zusätzlichen Parallelverbindungen neben der bekannten 0° Löwe zu 0° Wassermann. Er beschrieb die “Hörenden Zeichen” der Spiegelung 15° Widder zu 15° Waage, die “Sehenden Zeichen” der Spiegelung 15° Krebs zu 15° Steinbock und die “Liebenden Zeichen” der Spiegelung 0° Stier zu 0° Skorpion. Die heutige klassische Astrologie interessiert sich kaum noch für diese Verbindungen.

Ptolemäus, Astrologe und Astronom der Antike

Ptolemäus, der wohl zwischen 100 und 160 nach Christus lebte, war der bekannteste Astronom und Astrologe der Antike, ohne den die klassische Astrologie undenkbar wäre. Wir verdanken Ptolemäus zwei bedeutende Werke der Geschichte der Astrologie, “Almagest” und “Tetrabiblos”. Almagest ist eine Zusammenfassung der Erkenntnisse vorangegangener griechischer Astrologen. Es beinhaltet einen Sternenkatalog mit immerhin 1028 Sternen, Erkenntnisse über Sonne, Mond, Fixsterne und die bekannten Planeten und darüber, wie man Sonnen- und Mondfinsternisse berechnen kann. Tetrabiblos ist eine systematische Aufarbeitung des astrologischen Wissens seiner Zeit.

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