Chakren / Chakras

Chakren – Die sieben wirbelnden Räder: Der Begriff Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Rad, Diskus bzw. Kreis. In diversen tantrischen Lehren sowohl des Hinduismus als auch des Buddhismus, aber auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin werden die sieben Chakras als sensible Tore oder Schleusen verstanden, durch die die Lebensenergie wirbelnd auf ihrer Energiebahn zirkuliert. Auch in den Kulturen der Hopi-Indianer, der Inkas und der Mayas sind diese Energiezentren bekannt. Chakren sind keine physischen Gegebenheiten, sondern vielmehr Ventile, die direkt mit dem endokrinischen System als auch mit dem Nervensystem verbunden sind. Demnach stehen die Chakren sowohl in einer engen Beziehung zum Körper als auch zum Bewusstsein.

Von der Wurzel bis zur Krone

Jede Wahrnehmung und Erfahrung, die ein Mensch macht, wird einem der sieben Chakren zugeordnet. Das erste Chakra, das Wurzel- oder Basis-Chakra, dem die Farbe Rot zugeordnet wird, befindet sich Bereich des Steißbeins. Diesem Chakra entsprechen Durchsetzung- und instinkthafte Qualitäten. Die Farbe Orange sowie alles, was sowohl Kreativität, Erotik und Sexualität betrifft, entspricht dem Sexual- bzw. Sakralchakra. Der Solarplexus, das Chakra, das sich in der Nabelregion befindet, dürfte dasjenige Chakra sein, das generell und landläufig am bekanntesten ist und dem alle Qualitäten der Persönlichkeit, wie Wille, Macht und auch Weisheit entsprechen. Ihm entspricht die Farbe Gelb. Grün wird dagegen dem Herzchakra sowie allen Qualitäten, die im Zusammenhang mit Beziehung, Liebe, Mitgefühl und Heilung stehen, assoziiert. Das Kehlchakra steht für alle Qualitäten, die mit Kommunikation, Ausdruck, Inspiration und Offenheit verbunden werden sowie mit der Farbe Türkis. Für das sogenannte „dritte Auge“, Stirnchakra, das mit der Farbe Blau assoziiert wird, stehen die Qualitäten Intuition, Willenskraft und Erkenntnis. Mit dem Kronenchakra, das auch Scheitelchakra heißt, wird einerseits die Farbe Violett, aber auch Qualitäten wie Spiritualität, Bewusstsein und höchste Erkenntnis verknüpft.

Wenn die Energie frei zirkuliert

Die Entwicklung der Chakren beginnt schon im Mutterleib und soll circa mit dem siebten Lebensjahr abgeschlossen sein. Laut der Lehre des Yogas hängt das Bewusstsein eines Menschen von der freien Schwingungsfrequenz der Chakras ab. Wenn alle sieben Chakren frei schwingen und Prana, die Lebensenergie ungehindert fließen kann, strahlt der Mensch. Im Hinduismus und Buddhismus spricht man dann von erleuchteten Menschen.

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