Traumdeutung

Die Traumdeutung, oder auch Oneirologie genannt, kommt aus dem griechischen und bedeutet „der Traum“. Sie bezeichnet alle Tätigkeiten und Konzepte, die sich hinter denen im Traum erlebten Bildern, Handlungen und Gefühlen verbergen. Diese Bilder und Handlungen enthalten meist wichtige Botschaften. Traumdeuter versuchen diese versteckten Botschaften zu ermitteln und zu enträtseln. Die Sichtweise, Träume zu deuten, geht wegen der Schwierigkeit, den Sinn unmittelbar verstehen zu können, von außermenschlichen und göttlichen Quellen ab. Erst der Zusammenschluss von Traumdeutung und Wissenschaft ermöglichte es, die Ursachen vom Träumen genauer zu erforschen.

Doch in den meisten Träumen steckt kein logischer Sinn. Die Traumdeuter sind der Ansicht, dass die Träume abgesondert aus dem schlafenden Gehirn heraus entstehen, wo in seinem Wachzustand logisch zugängliche Erzeugnisse von abgehen. Durch die vielen unterschiedlichen Vermutungen der Traumdeutung und den wenigen Beweisen ist sie bis heute wissenschaftlich sehr umstritten. Einige Psychologen erheben den Anspruch auf eine gezielte Behandlung, die den Inhalt der Träume anderer Menschen für sie zugänglich machen kann.

Traumdeutung wird in verschiedenen psychotherapeutischen Ansätzen angewendet. Ob in der Gestalttherapie, der Daseinsanalyse, der klientenzentrierten Psychotherapie oder dem Focusing. Ob sich die Traumdeutung wirklich durch übermenschliche Sinne erreichen lässt und ob man mit deren Hilfe Menschen mit psychischen Störungen helfen kann, wird sich im Laufe der nächsten Jahrhunderte sicher herausstellen.

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