Voodoo

„Ich pieke meine Puppe, die deinen Namen trägt, in den Arm und du wirst schreckliche Schmerzen erleiden“. So oder so ähnlich klingen Sätze von Menschen, die dem Voodoo-Zauber verfallen sind. Voodoo ist eine kreolische Religion, die auf Haiti, in Afrika und auch Teilen Amerikas verbreitet ist. Sie existiert vor allem aus Opferbringungen und der Praktizierung von Magie. Entstanden ist Voodoo durch die Sklaverei in den frühen Jahrhunderten. Das Wort Voodoo wird aus einem Wort der westafrikanischen Fon-Volksgruppe abgeleitet und bedeutet soviel wie Geist oder Gottheit. Es existiert schon seit mehreren Tausend Jahren und entwickelte sich durch den Einfluss verschiedener Religionen zu dem, was es heute ist. Bilder, die man heute in Verbindung mit Voodoo zu sehen bekommt, zeigen oft afrikanische Geistwesen mit langer Geschichte. In vielen Ländern ist Voodoo eine anerkannte Religion.

Als Mitstreiter vom Christentum und dem Islam gibt es sogar einen Voodoo-Feiertag, der am 10. Januar jeden Jahres stattfindet. Doch wird Voodoo wie so viele Bereiche der Esoterik auch verspottet und kritisiert. So behauptet man in den östlichen Ländern, es sei alles bloße Naivität und man solle seine Zeit mit sinnvolleren Dingen verbringen. Vor allem durch den Glauben, Voodoo sei schwarze Magie, ist diese Religion in das Negativdenken vieler Menschen gerückt. Genährt wurde dieser Glauben durch die Praktiken des Totenkults und dem Glauben an Wiederbelebung. Es gibt unendlich viele Gerüchte um den Voodoo-Zauber, doch sollte man sich selber ein Bild der Geschichte machen, bevor man Geschichten und Legenden Glauben schenkt.

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