Kartenlegen

KartenlegenAls der Holztafeldruck im siebten Jahrhundert in China entwickelt wurde, begann man auch, Spielkarten zu drucken. Diese Spielkarten wurden dann auch bald zum Wahrsagen benutzt. Im Laufe des 15. Jahrhunderts kam auch in Europa das Kartenlegen auf, zunächst als Jahrmarktsbelustigung. Französische Okkultisten machten im 18. Jahrhundert die Kartomantie, wie das Kartenlegen bezeichnet wird, salonfähig. Kartenlegen gehört zur Wahrsagung.


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Kartenlegen mit Lenormandkarten

Benannt sind die Lenormandkarten nach Marie Anne Adeláide Lenormand. Sie zählen zu den zum Kartenlegen beliebtesten Karten und sind im Stil des Biedermeier gehalten. Meist wird das sogenannte “kleine” Lenormand-Dreieck aus 36 Karten verwendet. Es gibt auch “große” Lenormandkarten, deren Satz aus 54 Karten besteht. Die Karten enthalten Bildsymbole wie Blumen, Haus oder Reiter, und außerdem ist jeweils eine der üblichen Spielkarten im Kleinformat darauf abgebildet. Die Bildsymbole haben alle unterschiedliche Grundbedeutungen, die in manchen Ausgaben auch durch Verse statt der Bilder angegeben werden. Die Karten werden unterschieden in Personen- und Sachkarten. Werden die Karten ausgelegt, beeinflussen sie sich gegenseitig und die Interpretation beim Kartenlegen richtet sich nach der Lage zueinander und zu der den Fragesteller oder die Fragestellerin symbolisierenden Karte.

Kartenlegen mit Tarot-Karten

Ein vollständiger Kartensatz Tarot-Karten, der zum Kartenlegen verwendet wird, besteht aus 78 Karten und wird als Deck bezeichnet. Die Zahl zwölf bedeutet “Vollständigkeit”, und 78 ist die Summe aus den ersten zwölf Zahlen. Zu einem Deck Tarot-Karten zählen 56 sogenannte “kleine Arkana” und 12 “große Arkana”. Das Kartenlegen mit Tarot-Karten ist sehr kompliziert und es gibt zu den meisten Decks sehr viele verschiedene Legearten und Anleitungen zur Interpretation.

Das Ergebnis des Kartenlegens und seine Erklärung

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, zu erklären, warum das Ergebnis beim Kartenlegen Fragen des Kartenlegers oder der Person, für die Karten gelegt werden, beantworten kann. Die psychologische Erklärung geht davon aus, dass das Kartenlegen nur ein assoziatives oder projektives Verfahren ist und äußere oder innere Prozesse spiegelt. Die Karten symbolisieren lediglich typische grundlegende menschliche Erfahrungen. Es erfolgt eine emotionale Reaktion, wenn das Kartenbild als korrespondierend mit der eigenen Situation empfunden wird, dient also letztendlich der Selbsterkenntnis. Der spirituell-esoterischen Erklärung liegt die “Synchronizität” zugrunde, also das zeitnahe oder auch gleichzeitige Auftreten von zwei Ereignissen mit inhaltlich Sinnvollem, jedoch ohne kausalen Zusammenhang. Es soll also eine Parallelität zwischen tatsächlichen Ereignissen und der Kartenlegung bestehen.

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